Forschen – Aktuelles Projekt: 3D-Modelle im Stadtmuseum

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Stadtmuseums Lippstadt und der Hochschule Hamm-Lippstadt wurden drei archäologische Objekte aus dem Stadtmuseum digitalisiert und liegen nun als 3D-Modelle vor. Die Objekte – ein Kochtopf der vorrömischen Eisenzeit, eine fränkische Streitaxt und ein Lyngbybeil der Ahrensburger Rentierjäger aus der letzten Eiszeit – können nun über Touchinfopoints betrachtet werden. Die detaillierten virtuellen Modelle ermöglichen es, Objekte auf eigene Faust zu erkunden, Details zu betrachten, zu drehen und auf spielerische Weise die Besonderheiten eines Artefaktes zu begreifen.

Das Projekt durfte im Rahmen einer Posterpräsentation (siehe Link) auf dem jährlichen Workshop der AG „Computeranwendungen und Quantitative Methoden in der Archäologie“ 2019 in Wilhelmshaven einem Fachpublikum vorgestellt werden.

Die zwei Touchinfopoints wurden über den „Investitionsfond kulturelle Infrastruktur“ eingeworben und  sind ein erster Schritt des Stadtmuseums zur Entwicklung einer digitalen Ausstellungsstrategie. 

Bewahren – Aktuelles Projekt: Depotbau

Masterstudenten der Kulturanthropologie besichtigen
im Wintersemester 2019/2020 im Rahmen einer
Lehrveranstaltung der Universität Münster das künftige Depot.

Das Stadtmuseum Lippstadt bekommt ein Depot in historischen Mauern. Dazu ertüchtigt die Stadt Lippstadt eine Bestandsimmobilie an der Hospitalstraße: In dem Gebäude stand die erste Blechdrückerei der von Sally Windmüller 1899 gegründeten „Westfälischen Metall-Industrie Aktien-Gesellschaft (WMI)“ – die Wiege des  heute international agierenden Unternehmens HELLA.  Nach erfolgreicher Antragsstellung fördert der Landschaftsverband für Westfalen-Lippe den Umbau zu einem modernen Depot mit über 330.000 Euro.